Freitag, 6. November 2009

Ausstellung „PERLENARBEITEN AUS KAMERUN, SAMMLUNG PAYSAN“

Vom 14. November 2009 - 07. Februar 2010
im Schmuckmuseum Pforzheim




















Dance des panthères, Initiations-Feier in Bafoussam, Kamerun 1991

Das Schmuckmuseum in Pforzheim zeigt in einer Sonderausstellung Kameruner Objekte aus der Sammlung Klaus Paysan. Die in 45 Jahren entstandenen authentischen Fotografien des Stuttgarter Reisefotografen lassen das traditionelle Umfeld der perlenbestickten Masken und Skulpturen,Throne und Schmuckstücke, farbenprächtigen Ketten und Armringe wieder lebendig werden.



HINTERGRUND
Glasperlen und Kaurischnecken dienten jahrhundertelang in Afrika als weit verbreitetes Zahlungsmittel. Der Besitz von perlenbestickten Gegenständen und kostbarem Glasperlenschmuck ist in Westafrika jedoch hohen Würdenträgern vorbehalten. Sie verkörpern Reichtum, Einfluss und internationale Beziehungen der Besitzer. Perlenbestickte Figuren und Gebrauchsgegenstände spielen auch im Hofzeremoniell traditioneller Könige im Kameruner Grasland eine wichtige Rolle. Bekanntes Beispiel dafür ist der Thron von Sultan Njoja aus Foumban, der im Austausch zu Jugendstilvasen und einer Kürassieruniform an Kaiser Wilhelm II. geschickt wurde. Der verschenkte Thron wurde bald darauf durch einen neu angefertigten ersetzt, der noch heute im Palast steht und bei wichtigen Zeremonien wie z.B. bei der Krönung des Sultan Bombo Njoja 1992 verwendet wurde.






Hutmaske mit Tiergestalt
Pflanzenfaser,
Stoff, glasperlenbestickt









Hutmaske mit Vogelgestalt und Elefantenohren
Pflanzenfaser,
Stoff, glasperlenbestickt








ADRESSE:
Schmuckmuseum Pforzheim im Reuchlinhaus
Jahnstraße 42
75173 Pforzheim
Telefon 07231 39-2126

ÖFFNUNGSZEITEN:
Dienstags bis sonntags und feiertags
10. 00 - 17. 00 Uhr (außer Hl. Abend und Silvester)

Vom 14. November 2009 - 07. Februar 2010


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